Ein Sprichwort besagt, dass unsere Gedanken frei wären, denken kann man ja schließlich was man will. Doch wie frei sind wir in unserem Denken wirklich? Wie bilden sich unsere Gedanken und wieviel Einfluss haben wir darauf überhaupt.

Interessante Fragen, wenn man in die Materie des Mentaltrainings einzutauchen beginnt. Ist Mentaltraining etwa im Sport seit Jahren fester und anerkannter Bestandteil des Trainings, so hat es im alltäglichen Leben noch weit nicht den Stellenwert, welchen es vielleicht verdienen würde.

Ich bin der festen Überzeugung, dass durch gezieltes, tägliches geistiges Üben (das ist Mentaltraining im Kern!) viele Alltagssorgen und Herausforderungen besser bewältigt werden können. Das hat nichts mit aufgesetztem positivem Denken oder mit „es sich schön reden“ zu tun. Vielmehr geht es um Überprüfung des eigenen, oft hinderlichen Denkens, welches auf Erfahrungen und daraus resultierenden Prägungen basiert und meist aus dem Unterbewusstsein ausgelöst wird. Die entstandenen Denkmuster können wir einer Überprüfung unterziehen und sie umstrukturieren, umdenken, neu abspeichern. Zahlreiche Techniken des mentalen Trainings stehen uns hierfür zur Verfügung. Wie immer geht es auch hier nicht um das bloße Wissen, sondern um echtes aktives TUN.

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